Am 18. September 2005 ist Bundestagswahl
-
1 Jahr zu früh.
Als politikinteressierter Mensch ohne Parteizugehörigkeit
will auch ich mich zu diesem Anlass äußern, doch nun habe ich
keine Zeit für eine ausgewogene Wahlseite.
So soll es bei ein paar Gedanken zum Thema bleiben,
als Beitrag zur allgemeinen Kakophonie.
Gerhards
Traum ... Angies Traum ...
03.08.2005
Edmund Stoiber in Erlangen: Er habe gehört, Gerhard
Schröder könne sich vorstellen, in New York zu wohnen. Das
könne er ja bald und er, Stoiber, würde ihm eine Karte schicken
und ihm berichten, wie die Aufräumarbeiten in Berlin vorangingen.
13.08.2005,
irgendwo auf der Website der Grünen über Angela
Merkel: „Wovon träumt eine solche Frau? Ihr Traum sei es,
so die Spitzenkandidatin der CDU, mit der transsibirischen Eisenbahn
zu fahren. Der Frau kann geholfen werden. Abfahrt ist am 19. September.
Angeblich summt Joschka Fischer schon das Abschiedslied: "Es geht
ein Zug nach Nirgendwo…”
Mein
Kommentar: Sehr witzig. Beide!
„Merkelsteuer”
Die CDU will die Mehrwertsteuer von 16 % auf 18 % erhöhen.
„Alles wird 2 % tEuroer”, sagt die SPD.
Stimmt aber nicht. Rechnen wir
mal nach am Beispiel eines Produktes von der SPD-Website:

Best.Nr.: 100524: Luftballon SPD,
Rot, Siebdruck, Inhalt: „Das Parteiprogramm der CDU/CSU”. Damit man
weiß, wo die heisse Luft sitzt.
500 Stück von den Dingern mit dem geistreichen Spruch
drauf kosten 26,80
Euro. Neben der vermeintlichen heissen Luft sind da auch 26,80 Euro / 116
* 16 = 3,70 Euro Mehrwertsteuer drin. Die CDU will diese 3,70 Euro nun
aufblasen auf 26,80 / 116 * 18 = 4,16 Euro. Danach kosten die 500 roten
Dinger 26,80 / 116 * 118 = 27,26 Euro.
Preisfrage: Wieviel Prozent mehr als 26,80 Euro sind
27,26 Euro? Lösung: 27,26 / 26,80 * 100 - 100 = 1,72 Prozent.

Wie AM mit
GWB umzugehen gedenkt ...
Für Träumer:

Die Marxisten-Leninisten wissen, was Wähler wünschen.
Alle anderen Parteien wollen mehr Arbeit, die MLPD will weniger. Eine
30 Stunden-Woche wünsche ich mir auch, und zwar nicht nur für
Arbeiter, sondern auch und gerade für Selbständige und Unternehmer.
Die können davon bisher wirklich nur träumen. Auf meiner persönlichen
Prioritätenliste steht die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
denn auch prominent auf Platz 3, direkt nach der Mehrwertsteuerbefreiung
für Schokolade und der Lohnfortzahlung im Unlust-Fall.
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